Waldumbau und Wildmanagement
Aufgrund der historischen Entwicklung des Nationalparkgebiets ist ein Wald- und Wildmanagement für die Umsetzung der Ziele des Nationalparks unumgänglich.Die jahrhunderte lange Bewirtschaftung des Waldes - vor allem zu Zwecken der Salzgewinnung - hat seine Strukturen stark geprägt. Eine der Aufgaben der Nationalparkverwaltung ist es nun durch zeitlich begrenzte Maßnahmen die natürliche Waldentwicklung zu unterstützen. So sollen Auflichtung des Altbestandes und Pflanzung junger Bäume dazu beitragen, dass nach und nach ein Bergmischwald aus Fichte, Tanne, Buche und Bergahorn, in höheren Lagen Lärche, entsteht.
Die (königliche) Jagd hatte ebenso über lange Zeit hinweg Tradition im Gebiet des heutigen Nationalparks. Die Wildbestände wurden damals sehr hoch gehalten und sind auch heute noch für die Wälder ein Problem: Vor allem im Winter werden Jungbäume und Pflanzungen teilwies stark verbissen.
Um diese Strukturen aufzubrechen und einen möglichst naturnahen Zustand zu erreichen, erarbeitet das für Wald- und Wildfragen verantwortliche Sachgebiet Forst auf Basis des Waldentwicklungsplanes in Zusammenarbeit mit dem Sachgebiet Planung ein integratives Wald-Wildmanagementkonzept.
Weitere Informationen:
Leitziele für die Wildbestandsregulierung (im Nationalparkplan Kap. 6.2, pdf, 1,6 MB)
- Bestandsaufnahme und Bewertung: Wildbestandsregulierung (Rehwild, Rotwild, Gamswild) (im Nationalparkplan Kap. 8.8, pdf, 3,4 MB)
- Maßnahmen: Wildbestandsregulierung (im Nationalparkplan Kap. 10.5, pdf, 4,5 MB)
- Waldpflegemaßnahmen (im Nationalparkplan Kap. 8.9, pdf, 2,4 MB)
- Maßnahmen der Waldpflege (im Nationalparkplan Kap. 10.6, pdf, 4,5 MB)
Forschungsprojekte:
- Lebensraumansprüche der Gämse
- 3. Waldinventur
- Waldentwicklungsplan
Forschungsberichte zum Thema Wald:
- 6, 12, 19, 20, 38, 43, 49
Forschungsberichte zum Thema Wild:
- 17, 27, 28
- Zum Sachgebiet Parkmanagement