Nationalpark
Berchtesgaden

Pflanzen

Almrausch, Alpenrose

Natur:

Die Flora des Nationalparks

Der Nationalpark beherbergt die typischen Pflanzenarten eines nordalpinen Gebirgsraumes. Hier stellen wir Ihnen die bekanntesten vor. Ausführliche Informationen über diese und weitere Pflanzen finden Sie im Buch „Die Pflanzenwelt im Nationalpark Berchtesgaden“.

Edelweiß:

Das Edelweiß besteht aus kleinen, gelben Blütenköpfen, die von weißfilzigen, zungenförmigen Hochblättern umgeben sind. Die Behaarung hilft der Pflanze, bei hoher Sonneneinstrahlung und Wind die Verdunstung gering zu halten. Früher war das Edelweiß relativ häufiger Bestandteil der Rasen oberhalb der alpinen Waldgrenze. Heute besiedelt es selten magere Rasen und schwer zugängliche Felsspalten.

Enzian:

Im Nationalpark gibt es verschiedene Enzianarten: Der Stengellose Enzian mit seinen blauen, glockenförmigen Blüten ist von den Tälern bis hinauf in die alpine Mattenregion zu finden. Zur Schnapsgewinnung dienen die Wurzeln des Punktierten und des Ungarischen Enzians. Der Frühlingsenzian mit seinen strahlend blauen, sternförmigen Blüten wird auch „Schusternagel“ genannt.

Bergahorn:

Bis zu 600 Jahre alt und bis zu 40 m hoch kann der Bergahorn werden. Seine Borke ist glatt, graugelb und oft mit Farnen, Moosen oder Flechten bewachsen, die Blätter sind fünflappig mit ungleich gesägtem Rand. Als ein Bestandteil bildet der Bergahorn mit Fichte, Tanne und Buche den natürlichen Bergmischwald.

Weitere Informationen:

Fachliteratur des Nationalparks: Forschungsberichte 8, 15, 35, 37, 41, 42

Forschungsprojekte: