Nutzungen im Nationalpark
Der Mensch im Nationalpark Berchtesgaden
Bereits für die Jungsteinzeit (2500-2000 v.Chr.) ist belegt, dass die ersten Menschen den Berchtesgadener Raum durchstreiften. Von einer dauerhaften Besiedelung des Gebietes kann ab der Gründung der Fürstprobstei Berchtesgaden Anfang des 12. Jahrhunderts gesprochen werden.
Seitdem wird das Gebiet durch den Menschen genutzt und kultiviert. Der Mensch betreibt Land- und Forstwirtschaft, Jagd und Bergbau, er rodet und erholt sich und prägt damit das Gesicht der Landschaft.
Das Hochgebirge stellt mit seinen extremen Witterungsbedingungen und dem zum Teil unwegsamen Gelände eine natürliche Barriere für die Nutzung durch den Menschen dar. Aus diesem Grund sind einige Bereiche des heutigen Nationalparks weitgehend unberührt geblieben. Andere Bereiche, die heute innerhalb der Nationalparkgrenzen liegen, sind besser erreichbar und klimatisch günstiger und wurden seit jeher für Almwirtschaft, Forstwirtschaft, Jagd und Tourismus genutzt. Dauersiedlungen existieren nicht.
Wie sich die Nutzungen im Lauf der Jahrhunderte im Nationalpark entwickelt haben, wie sie heute noch ausgeübt werden und welche Konsequenzen daraus für das Schutzgebiet gezogen werden müssen, zeigen die folgenden Punkte. Hier finden Sie Informationen, Links zu den jeweiligen Kapiteln im Nationalparkplan (2001) und aktuelle Daten und Fakten.